8 Jahre Hansedelli Story behind

8 Jahre Hansedelli – Story behind

Habt ihr euch auch schon immer gefragt, wie ich dazu kam, mein Label zu gründen, wie der Label-Name „Hansedelli“ überhaupt entstanden ist und was er bedeutet? Heute gibt es die ganze Geschichte dahinter.

Ich nähe bereits mein halbes Leben, aber früher immer nur für mich und nur als Hobby. Auch in meinem Designstudium habe ich mich immer wieder mit Textilien beschäftigt. Vor 8 Jahren habe ich mich dazu entschieden, aus dem Nähhobby „mehr“ zu machen. Ich wollte das „Schöne“ mit dem „Unabdingbaren“ verbinden, denn ich steckte gerade in den letzten Zügen meiner Bachelor-Arbeit des Designstudiums und musste mich noch für einige Monate finanziell über Wasser halten, bis ich nach dem Studium einen Job beginnen sollte. Bafög bekam ich aufgrund der längeren Studienzeit nicht mehr. Mein toller Nebenjob beim WDR Fernsehen war auf 2 Jahre befristet und sollte in Kürze auslaufen. Für die verbliebenen, wenigen Monate lohnte es sich auch nicht einen neuen Studentenjob anzufangen. Der Studienkredit deckte gerade so die Grundausgaben… Kurz gesagt: es musste mehr Geld ins Haus 😀

Darum wollte ich mit meinen genähten Taschen und Täschchen ein paar Euro dazu verdienen. Um auch alles richtig zu machen, habe ich daraufhin im April vor 8 Jahren mein Kleingewerbe angemeldet – die Idee des eigenen Labels war geboren. 🙂 Mit meinem Design Background wusste ich, wie wichtig es ist, eine starke Marke aufzubauen. Einen geeigneten Markennamen zu finden, war für mich daher gar nicht so leicht… (falls es jemandem gerade auch so gehen sollte, dem kann ich das, wenn auch schon ältere, Buch Unverwechselbar: Name, Claim & Marke empfehlen.)

Experiment mit Stoff

Projekt im Designstudium

Sommer 2021

Meine Oma und ich

Ich überlegte hin und her, probierte verschiedenen Konstellationen aus, doch nichts gefiel mir so recht. Es sollte eine Verbindung zu mir haben, dazu aber auch schön klingen. Man sollte den Namen nicht buchstabieren oder erklären müssen und er sollte einprägsam sein. Da ich schon immer gerne am Meer wohnen wollte und mir der nordische Stil gefällt, sollte der Name auch hierfür passen.

Letztendlich bin ich dann doch an einer Konstellation der Namen meiner Großeltern und meinem hängen geblieben. Meine Großeltern waren (und sind noch immer) ein wichtiger Teil in meinem Leben. Sie waren meine gesamte Kindheit und Jugend immer da – im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie haben direkt nebenan gewohnt. Mittagessen und Hausaufgaben nach der Schule zusammen mit Oma Edelgard am Küchentisch, Opa Hans fährt uns (Dorfkinder) überall hin und holt uns auch nachts noch von den Parties ab. <3

Ich spielte also mit unseren drei Namen und an einer bestimmten Konstellation blieb ich hängen: Hans Edel(gard) Li(sa) – schreibt man es nun in einem Wort, kommt heraus: Hansedelli. Gesprochen wird es also Han-se-del-li und schon hat man akustisch direkt eine Verbindung zum Norden und seinen Hansestädten. 😀 Ich überlegte noch ein paar Tage, aber der Name gefiel mir besser und besser. Ja, das soll er sein! Damit kann ich mich identifizieren, er klingt schön und er könnte auch „irgendein Ding“ im Norden sein.

Heute nach 8 Jahren ist Hansedelli nicht nur im deutschsprachigen Raum bekannt, denn die Schnittmuster werden einmal über den gesamten Globus genäht. Und auch hier merke ich: Der Name war eine gute Wahl! Denn egal ob in Italien, Malaysia, Brasilien oder den USA – überall kann er ausgesprochen werden und ich erfreue mich immer sehr daran, wie er mit dem jeweiligen Akzent klingt. <3

Hätte ich vor 8 Jahren gedacht, dass Hansedelli heute da steht, wo es ist? Niemals! Auch wenn ich es vermutlich schon immer insgeheim gehofft habe. Ich bedanke mich bei euch für die tollen 8 Jahre und dass ihr es mir ermöglicht habt, meinen Traum wahr werden zu lassen – davon leben zu können, selbständig und unabhängig für mein eigenes Label zu arbeiten. Und die Ideen sind noch lange nicht am Ende 😀

Danke!

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